Lettische PAREX Bank jetzt im dt. Einlagensicherungsfond

#1 von Tommy , 25.01.2008 07:21



Wie geil ist das denn? Mein lieber Mann...damit katapultieren die sich aber deutlich an die Spitze, weil die anderen Banken in diesem Einlagensicherungsfond mit ihren Zinsen alt aussehen. Ich denk mal die werden in den nächsten Monaten Unmengen an Geld scheffeln.


Zitat:

23.1.2008 Parex Bank schließt sich dem Bundesverband deutscher Banken e.V. an
Die Berliner Zweigniederlassung der lettischen Parex Bank wurde zum 8.1.08 Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.. Einlagen von Privatkunden sind dadurch bis EUR 1.500.000 (Stand: 23.1.08) pro Person zu 100% abgesichert, die Sicherungsgrenze kann im Internet unter www.bdb.de abgefragt werden.

Bisher waren pro Person lediglich EUR 20.000 zu 90% geschützt.

Parex Bank bietet hochverzinsliche Tages- und Festgeldanlagen, die Kontoeröffnung kann per PostIdent-Verfahren erfolgen. Als Referenzkonto muss in beiden Fällen ein Girokonto bei dem Anbieter eröffnet werden, das für Tages- oder Festgeldkunden kostenlos geführt wird. Dennoch verlieren die Zinsangebote durch die Verbindung zum Girokonto an Attraktivität, denn ausgehende Überweisungen werden mit einer Gebühr von EUR 2,00 für Beträge bis EUR 12.500 bepreist, EUR 5,00 fallen jeweils für Überweisungsbeträge über EUR 12.500 an.



Tagesgeld aktuell bei 4,75% (Garantiezins, allerdings vorerst nur bis 29.02.08), Festgeld 1 Jahr bei 5%.

Aber bisschen komisch isses schon. Weiß jemand wie das Aufnahmeverfahren in den Sicherungsfond abläuft? Da wird doch hoffentlich die Bank durchleuchtet, denn der Fond wird ja sicher nicht gerne für Pleiten einspringen? Die PAREX Bank war mir eigentlich mit einem mittelprächtigen Rating bekannt, die sind sehr neu und natürlich am Geld sammeln. Mit diesem Schritt katapultieren die sich deutlich an Nr.1 in jeder Tages-und Festgeldtabelle. Meine Befürchtung...die sammeln zig Millionen ein und Ende 2008 ist die Kohle weg. O.k...ich krieg dann meine Anlage 100% zurück, aber keine Zinsen. Hmm....Risiko ansich ist ja trotzdem nicht bei, zumindest wenn ich unter 1,5 Millionen Anlage bleibe

Das erforderliche Girokonto bedingt weder ein Mindestguthaben noch Geldeingang.

Die Berliner Filiale ist jedenfalls nicht weit weg Da werd ich in 2 Wochen dann wohl mal vorstellig. Ich werde zwar nicht mein gesamtes Barvermögen dort anlegen, aber auch mit Aufteilung ist mein gesamtes Barvermögen fest bis mind. 31.12.2008 (Skatbank lässt grüßen) mit 5% verzinst. Der DAX kann also ruhig weiter sinken.


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#2 von Alan , 25.01.2008 09:43

Also diese Nachricht hat mich auch irritiert. Ich kenne das Aufnahmeverfahren für den Einlagensicherungsfonds leider nicht, aber da die beteiligten Banken sicherlich kein Interesse haben, die Schulden von anderen zu übernehmen, werden sie vor der Aufnahme die Bilanz der Bank durchleuchten.

Doch auch wenn sie jetzt abgesichert sind, so behalte ich den etwas faden beigeschmack im Mund, denn für Überweisungen doch recht hohe Gebühren zahlen zu müssen spricht nicht gerade für zuviel Glaubwürdigkeit.

Gruß,

Alan

 
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#3 von Tommy , 25.01.2008 11:33

Die Gebühren für die Überweisungen sind schon frech. Aber soweit ich das sehe, gilt das nur, wenn man vom PAREX Konto aufs externe Girokonto was überweist und bei Festgeld ist das eh nur 1x im Jahr. Da fallen die 5 Euro nicht so ins Gewicht, sofern man nicht nur 500 Euro angelegt hat

Also ich werd Anfang Februar da mal vorsprechen.


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#4 von Alan , 25.01.2008 15:34

Ich finde es auch frech, aber in erster Linie finde ich die Parexbank unattraktiv, weil es die Bank erst seit kurzem gibt und sie aus einem Reisebüro hervorgegangen ist. Sonderlich glaubwürdig erscheint mir das Ganze daher trotz der Einlagensicherung noch nicht. Allerdings lasse ich mich in den kommenden Jahren gerne eines Besseren belehren.

Gruß,

Alan

 
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#5 von Tommy , 25.03.2008 11:17

PAREX Bank hat seit 10.03. ohne Getöse die Tagesgeldzinsen von 4,75% auf 4,30 % gesetzt, Mindestanlage 500 Euro.


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#6 von Alan , 28.03.2008 20:16

Da hätte ich als Bank auch kein Getöse drum gemacht. Aber 4,3% sind auch nicht schlecht im Vergleich mit anderen Anbietern, welche dem deutschen Einlagensicherungsfonds angehören, auch wenn es natürlich deutlich weniger als vorher ist. Mal sehen, wie sich die Zinsen beim Festgeld bei der Parexbank entwickeln, denn dort waren sie auch lange in der Spitzengruppe.

Viele Grüße,

Alan

 
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#7 von Alan , 07.04.2008 22:01

Nunmehr gibt es sogar nur noch 4,0% pa. Wieder ohne Getöse... .

Viele Grüße,
Alan

 
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#8 von Tommy , 08.04.2008 10:56

Ui...da geht es ja galoppierend abwärts


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