Zinssenkung bei der 1822direkt

#1 von Webmaster , 21.11.2007 20:57

"Das Zinsniveau an den nationalen und internationalen Kapitalmärkten hat sich zurückgebildet. Die 1822direkt unterliegt bei den eigenen Zinsentscheidungen den Entwicklungen an diesen Märkten."

So lautet die von der 1822direkt kommunizierte Begründung für die Zinssenkung des Tagesgeldprodukts "Cash One".

Die variable Guthabenverzinsung für das 1822direkt-CashOne beträgt seit 20.11.07 wie folgt:
Variable Guthabenverzinsung Bonuszins Gesamtverzinsung
Alt: 3,80% 0,25% 4,05%
Neu: 3,70% 0,25% 3,95%



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#2 von Kinne , 23.11.2007 19:12

Da beginnt sie wieder. Die Große 1822direkt-Verarschung:

https://www.1822direkt.com/1822central/cms/topcash2.jsp

Bestandskunden werden im Regen stehen gelassen. Neukunden wird alles in den A**** geschoben.

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#3 von Alan , 24.11.2007 15:34

Also so möchte ich dieses Vorgehen der 1822direkt nicht bezeichnen. Es ist nicht gerade eine kundenfreundliche Struktur der Verzinsung, die dort angwandt wird, aber sie ist leider auch nicht unüblich für die Anbieter von Tagesgeld. Wer sich davon veräppelt fühlt, was ich durchaus verstehen könnte, der sollte über einen Anbieterwechsel nachdenken. Viele Grüße,

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#4 von Tommy , 28.11.2007 09:09

Na ob die offizielle Begründung stimmt?

Andererseits ist fern der Lockvogelangebote die letzten Monaten auch nichts mehr passiert. Die üblichen Verdächtigen wie IngDIBA oder Santander halten seit langem die Füße still.

Andererseits sagt sich 1822direkt vielleicht auch, jetzt wo man genug Kunden an Land gezogen hat, senken wir langsam den Zins. Viele kriegen es erstens garnicht mit und die die es mitbekommen, überlegen sich, ob es für 0,10% weniger lohnt, schon wieder einen Anbieterwechsel vorzunehmen. Clevere Strategie


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#5 von Alan , 28.11.2007 09:34

Die INGDiba als (bisheriger?) Platzhirsch am TG-Sektor hatte in den letzten Monaten anscheinend keinen Bedarf, mit attraktiven Zinsen neue Kunden zu werben und die Bestandskunden müssen etwas träge bzgl. eines Wechsels geworden sein, denn anders kann ich mir nicht erklären, wie man mit 3,25% Verzinsung am Markt antreten kann.

Bei Santander scheint es mehr eine Verlagerung hin zum Festgeldsektor (Sparbriefe) zu geben. Dort trat man zuletzt mit guten Zinssätzen auf, während der TG-Sektor mit 3,35% weiter dahindümpelt.

 
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#6 von Tommy , 28.11.2007 10:38

"Platzhirsch" sind sie bei den Werbeausgabe . Würden sie weniger werben und das Gesparte in den Zinssatz stecken, wären sie auch beim TG Platzhirsch. So sind und waren sie seit jeher unteres Mittelmaß.

Aber immerhin haben sie selbst den Niedrigzins immer mal wieder erhöht. Aber damit ist seit längerem Schluß, insofern schon ein gewisser Indikator was geht, wenngleich auf niedrigem Niveau.

Santander war mal gut, zu CC-Bank Zeiten war ich da sogar mal längere Zeit mit TG, als sie mit 3,10% längere Zeit Spitzenreiter waren. Aber darauf hat man sich bestens ausgeruht. Die letzte Zinssteigerung war sogar noch nach DIBA und das sagt schon einiges aus


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#7 von Alan , 28.11.2007 10:55

Platzhirsch bezog sich auf die meisten Kunden im TG-Sektor. Ob diese Zahlen von vor etwa 8 Monaten noch aktuell gültig sind, kann ich leider nicht sagen.

Die Zinsen der ING Diba aufs TG waren gemessen an den auch vor einem Jahr schon vordrängenden ausländischen Instituten und deren Zinssätzen immer im oberen Mittelfeld, aber dies trifft nun halt nicht mehr zu. Aber was die Ausgaben für Werbung angeht, muss ich dir Recht geben: Nowitzki wäre gut beraten gewesen, sich für jede Ausstrahlung seines Werbespots auch nur einen Euro zahlen zu lassen. Dann könnte er sich von dem Geld jetzt seine eigene NBA-Mannschaft zusammenstellen.

Viele Grüße,

Alan

 
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#8 von Tommy , 28.11.2007 11:02

Ja in Sachen Kunden dürfte IngDIBA ein ordentliches Potenzial vorweisen. Und vielen reicht die bunte Werbung mit dem vertrauenserweckenden Nowitziki und den "mörder 3,25% Zinsen" , um ohne zu vergleichen ihre gesamten Ersparnisse dort anzulegen. Insofern besteht für die DIBA wohl auch kein Grund, mit hohen Zinsen neue Kunden zu ködern. Die kommen von allein.


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#9 von Alan , 28.11.2007 13:44

Obwohl es schon sehr begrüßenswert ist, dass überhaupt mehr TGKonten eröffnet werden, unabhängig vom Institut. Denn wenn man bedenkt, welche Summen auf des Deutschen liebsten Kind, dem Sparbuch, liegen und durch die Inflation dank mickriger Verzinsung verringert werden, dann sind auch 3,25% schon eine Verdreifachung des Sparbuchzinses.

Viele Grüße,

Alan

 
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#10 von Webmaster , 30.11.2007 21:53

Übrigens: Gleichzeitig mit der Zinssenkung beim Tagesgeldkonto wird das Anlagekonto aufgewertet:

Seit dem 29.11.2007 bietet die 1822direkt zusätzlich zu den bekannten Laufzeiten beim Anlagekonto die Laufzeit 90 Tage an. Die Verzinsung mit 4,35 % übertrifft die Verzinsung aller anderen angebotenen Laufzeiten.


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