Tagesgeldkonto?

#1 von Teufelchen1985 , 19.04.2006 10:06

Hallo zusammen,

glücklicherweise bin ich heute auf dieses Forum gestossen und habe mich natürlich auch schon fleissig reingelesen, jedoch sind mir zum Thema Tagesgeld und sontige Anlagen noch einige fragen geblieben...

Ich bin nun kurz aus der Ausbildung raus und möchte das Geld, was ich nun mehr verdiene und momentan einfahc nur auf meinem Girokonto "lagere" anlegen, um einbisschen was anzusparren, da irgendwann auch eine eigene Wohnung anstehen soll...

So, das war erst einmal zu meiner Lage...

Also ist jetzt meine Frage, ob ich bei einem Tagesgeldkonto auch immer wieder, also monatlich auf das Konto einzahlen kann. Oder lohnt sich da eher ein andere Anlageart? Ich möchte jedoch flexibel bleiben, da ich noch nicht genau weiß, wann ich über das Geld verfügen muss...

Wäre echt hilfreich, wenn mir bald einige Antworten könnten und dabei auch Empfehlungen aussprechen würden!

Danke schon mal vorab!


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Tagesgeldkonto?

#2 von Webmaster , 19.04.2006 10:40

Hallo Teufelchen

Für Deine Situation ist ein Tagesgeldkonto eigentlich gerade zu perfekt!
Du kannst bei einem Tagesgeldkonto so oft Geld einzahlen wie Du möchtest - täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich, gar nicht, manchmal, öfters, unregelmäßig oder auch regelmäßig!

Und natürlich kannst Du bei einem Tagesgeldkonto auch jederzeit über Dein Guthaben verfügen - ohne Kündigungsfristen versteht sich.

Ich hoffe, Deine Fragen konnte ich ausreichend beantworten.

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#3 von Teufelchen1985 , 19.04.2006 14:21

Ja, danke Webmaster, du hast mich schon ein Stückchen weiter gebracht.

Eignet sich denn dafür auch das Tagesgeldkonto von 1822direkt mit 2,75 %? Das hatte ich mir nämlich angeguckt.

Oder sollte man davon lieber die Finger lassen und sein Geld sicherer für weniger Prozent anlegen?


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#4 von Webmaster , 19.04.2006 15:17

Hallo Teufelchen,

von dem Produkt der 1822direkt rate ich in Deinem Falle ab.
Es handelt sich nicht um ein echtes Tagesgeldkonto, sondern um ein Konto mit sparbuchähnlichem Charakter.

Siehe auch:
t77062725f005-Forum.html

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#5 von Teufelchen1985 , 20.04.2006 08:26

Hallo Webmaster,

du meinst, weil ich dann, wenn ich mich entscheiden sollte das Geld doch zu verwende, ich lediglich über 3000 € in einem Monat - ohne Verluste - verfügen kann? Da ich wahrscheinlich nciht mehr als die 3000 €ansparren kann, da ich noch ein Auto abzuzahlen habe, dachte ich das mich diese Grenze doch sowieso kaum störrt... Außerdem wollte ich dann auch nicht in meine 1. Wohnung übermässig viel Geld stecken!

Wie würde es denn mit diesem Angebot der DIBA aussehen? Passt das denn besser? Oder hast du vielleicht eine andere Bank / Gesellschaft, die mir noch mehr entgegen kommt?

Danke schon einmal für deine Antworten!

LG Teufelchen!


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#6 von Webmaster , 20.04.2006 11:17

Nun Teufelchen, wenn Dir 3000€ als maximal verfügbares Guthaben ausreichen, gebe ich Dir natürlich Recht: In diesem Falle bist Du mit dem Konto ganz gut bedient.

Allerdings gebe ich darüber hinaus zu bedenken, dass es sich bei dem Angebot der 1822direkt um ein solches handelt, welches ausschliesslich für Neukunden konzipiert ist. Siehe auch http://www.tagesgeldkonto.de/News/1822zinssenkung.html

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass das Angebot von Dauer ist.
Das Tagesgeldkonto der DiBa, welches Du ansprichst, zeichnet sich dagegen durch eine langjährig konstante "Zinspolitik" aus.

Sofern wir uns über einen Betrag von unter 3000 € unterhalten, spielt es nicht so eine große Rolle, ob 0,5 % mehr Zinsen oder nicht.... (das sind ca. 15,- EUR auf das Jahr gerechnet). Selbst wenn die 1822direkt den Zinssatz senken sollte, ist das also nicht soooo dramatisch.

Unterscheiden tut sich das Angebot der 1822direkt von der DiBa neben den geschilderten Nachteilen dadurch, dass es sich um ein reines Online Konto handelt . Eine Kontoführung ist nur online möglich - die DiBa bietet Dir neben Online-Banking auch Telefonbanking und Banking per Post (Briefbanking? ) an.

Du hast nun die Qual der Wahl

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#7 von Teufelchen1985 , 25.04.2006 13:15

Hallo Webmaster!

Ich danke dir shcon mal soweit für deine Hilfe. Habe jetzt aber doch noch eine Frage.

Habe gehört, dass ein Tagesgeldkonto nur 1 Jahr lang geführt werden darf... Evtl. war das auch nur auf das Angebot der 1822 bezogen. Weißt du da was drüber?

Und wie sieht mit Steuer und Steuererklärung aus? Muss ich das dann auch mit angeben? Und wie ist es denn, wenn ich auch noch einen Bausparvertrag und private Renetversicherung habe, bei der ja auch schon Geld "gesparrt" wird... Ich darf doch in einem Jahn nicht über eine bestimmte Summe kommen, oder???

Habe in all den Sachen noch ziemlich wenig Peilung und versuche mich da in die einzelnen Materien reinzuarbeiten... Kann man evtl. bei der VHS einen Kurs machen, wo einem sowas alles erklärt wird...?


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#8 von Webmaster , 25.04.2006 16:19

Hallo Teufelchen,

das man ein Tagesgeldkonto nur ein Jahr lang führen darf ist schlichtweg Unsinn. Ein Tagesgeldkonto kannst Du solange führen, wie Du möchtest. Die Geschäftsbeziehung zwischen Dir und dem Institut endet dann, wenn Du oder das Institut kündigt.

Es ist allerdings durchaus üblich, dass speziell bei Neukundenangeboten ein höherer Zins gewährt wird als gewöhnlich. Diese spezielle Vereinbarung zwischen Neukunde und Bank kann zeitlich durchaus befristet sein.

Beispiel (fiktiv):
4 % Zinsen p.a., nur für Neukunden, der Zins wird 6 Monate gewährt.
Danach werden die marktüblichen Konditionen gewährt (zur Zeit: 2 %).

Das bedeutet, dass Neukunden 6 Monate 4 % erhalten und danach
nur 2 % .

Aber auch in diesem Fall bleibt die eigentliche Geschäftsbeziehung zwischen Dir und Bank erhalten - nur die Konditionen können sich ändern.


Zum Steuerproblem:
Du verfügst über einen jährlichen Freibetrag.
Dieser Freibetrag führt dazu, dass bis zu Erreichen des selbigen die Zinsen seitens des Instituts voll an Dich ausgeschüttet werden.
Erst wenn Du den Freibetrag voll ausgeschöpft hast, ist das Institut verpflichtet einen Steuerpauschalbetrag ab zu führen. Um diesen vermindert sich dann Dein Zinsertrag automatisch.
Zinserträge musst Du bei der Steuererklärung übrigens immer ausweisen.

Du kannst mehrere Freistellungsaufträge erteilen (z.B. Rentenversicherung oder Bausparvertrag). ABER: Die Summe aller Freistellungsaufträge darf die Höhe des zulässigen Freistellungsbetrages (dieser ändert sich übrigens meist jährlich) nicht übersteigen.

Ich hoffe geholfen zu haben.

Die Materie ist zwar komplex, aber ein Seminar bei der VHS halte ich für übertrieben.

Ein Praktikum bei tagesgeldkonto.de tut's auch
(Frag mal Kerstin, die absolviert zur Zeit eins bei mir)

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#9 von Teufelchen1985 , 28.04.2006 10:32

Aha... Das heißt, dass ich eigentlich jedes Jashr aufs neue gucken muss, ob ich noch unter dem neuen Freistellungsbetrag liege und dann ggf, falls ich doch drüber sein sollte bei einigen Versicherungen und Anlagen einen neuen Freistelungsauftrag erteilen muss???

Oder mache ich das dann erst zum Ende des Jahres?

Ja, so ein Praktikum würde sicherlich auch helfen... Jedoch bin ich berufstätig... Außerdem, wie läuft denn so ein Praktikum ab...??? Kann mir das ziemlich schlecht vorstellen...


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#10 von Webmaster , 28.04.2006 12:53

Im Prinzip richtig: Du kannst die einzelnen Beträge in Ihrer Höhe jährlich ändern. Zusammen dürfen diese, wie bereits erwähnt, den Freistellungsbetrag nicht überschreiten. Eine optimale Verteilung der Beträge ist natürlich empfehlenswert, um maximalen Spareffekt zu erzielen.

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