Warnung: Bank of Panama

#1 von Webmaster , 01.10.2005 08:48

Pressemitteilung von: BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.


In verschiedenen Kleinanzeigenmärkten im Internet ist zur Zeit folgendes Stellenangebot zu lesen:

„10%ige Provisionsausschüttung ,Marktführer im Finanzwesen.“
„Wir suchen in ganz Deutschland freie Mitarbeiter, welche viel Geld in kurzer Zeit verdienen wollen. Tagesgeld 4% p.a. Festgeld 5% p.a. Garantiezertifikate 12% p.a. Alle Fonds. Für jeden Kunden erhalten sie 10% Provision. Beispiel: der Kunde investiert 30.000 Euro, sie erhalten 3.000 Euro Provision.“

Bei diesem „Marktführer im Finanzwesen“ handelt es sich um eine Bank of Panama mit Adresse Mariendorfer Damm 2 , 12099 Berlin. Als Ansprechpartner zeichnet Herr Ahmet Alkaya.

Auf der Internetseite www.panamabank.de wird dann richtig geklotzt: „Panamas größte Investmentbank bietet jetzt das Tagesgeld-Konto mit hohen 4% Zinsen p.a. - täglich verfügbar- an. 2500.- Euro als Mindestanlagesumme.“

Das ist aber noch nicht alles, angeboten wird auch ein „12% Garantie-Zertifikat Zerti-Maxi“ Auch hier ist die Mindestanlagesumme 2500.- Euro.

Großen Wert legt man auf die Einlagensicherheit der Kundengelder. So sind die aufgeführten Institutionen welche für die Kundengelder angeblich gerade stehen sollen schon beeindruckend: „Securities an Investor Protection Corporation (SIPC), Llooyd´s of London und die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EDW).

Laut einem Bericht der Stiftung Warentest ist die Bank of Panama bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nicht gemeldet. Dies müsste sie aber sein. „Unternehmen, die nicht aus dem Europäischen Wirtschaftsraum stammen und in Deutschland Bankgeschäfte betreiben wollen, benötigen unsere Erlaubnis. Sie ist normalerweise auch Voraussetzung dafür, sich in Deutschland ,Bank' nennen zu dürfen“, sagt Benjamin Fischer, ein Sprecher der Bafin gegenüber der Stiftung Warentest.

Die Bank of Panama teilte der Stiftung Warentest auf Nachfrage mit, dass sie anderer Meinung ist. Sie dürfe ohne Erlaubnis der Bafin Sparangebote in Deutschland anbieten, weil sie als Tochter einer panamesischen Bank ihre Geschäfte nur über das Internet betreibe und mit einer deutschen Regionalbank kooperiere. Die Regionalbank soll dies aber bestreiten.

Auch die Sicherheiten, mit denen die Bank wirbt, sind laut Stiftung Warentest falsch. Die Bank of Panama behauptet, das Kundengeld sei bei ihr sicher, weil sie Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und in der Securities and Investor Protection Corporation (SIPC) sei. Beides stimmt nicht schreibt die Stiftung Warentest.

Die Umstände der Kontoeröffnung seien ebenfalls mysteriös. Ein Fax mit dem ausgefüllten Anmeldeformular und eine Kopie des Personalausweises genügen dafür. Eigentlich müsste eine in Deutschland zugelassene Bank nach dem Geldwäschegesetz sich persönlich oder durch glaubwürdige Dritte (Post-Ident-Verfahren) von der Identität eines Kunden überzeugen.

Die Stiftung Warentest hat die Bank of Panama wegen ihres unseriösen Geschäftsgebarens und wegen ihrer Werbung mit falschen Sicherheiten auf ihre Warnliste gesetzt.

Der BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. rät Anlegern, bevor Sie sich hier engagieren, Rat von einem mit dem Kapitalanlagerecht vertrauten Rechtsanwalt einzuholen. Wobei dieser Rat auch von möglichen Bewerbern auf die genannten Stellenangebote beherzigt werden sollte.

Die BSZ® e.V. Interessengemeinschaft „Panamabank“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, von BSZ® -Rechtsanwälten ihren Schaden fachkundig bewerten zu lassen. Die Anwälte prüfen, ob die Ansprüche juristisch durchsetzbar wären, ob Schadensersatz zusteht und welche Maßnahmen sofort einzuleiten sind. Auf Wunsch können die Ansprüche dann über die Rechtsanwälte der Interessengemeinschaften durchgesetzt werden.

Die Aufnahme in die BSZ® e.V. Interessengemeinschaft kostet einmalig 75,00 Euro. Dieser Betrag deckt die Verwaltungsgebühren des BSZ® e.V. ab. Die weitere Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft ist beitragsfrei. Die Anspruchsprüfung des Falles durch die Rechtsanwälte löst keine gesonderten Kosten aus.


BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a, 64807 Dieburg
Telefon: 06071-823780
Internet: www.fachanwalt-hotline.de
Direkter Link zum Anmeldeformular:
http://www.fachanwalt-hotline.de/component/option,com_artforms/formid,4/Itemid,106/


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