Einlagensicherungsgrenze erhöht.

#1 von Webmaster , 06.07.2009 21:17

Die bisherige Einlagensicherungsgrenze von 20.000,00 EUR wurde auf 50.000,00 EUR erhöht. Doch nicht nur das: Auch der Selbstbehalt wurde komplett gestrichen. D.h., wer bei einem deutschen Institut ein Geld anlegt, bekommt gesetzlich garantiert 50.000,00 EUR im Falle einer Institutspleite zurück. Freilich gilt die Einlagensicherung nur für Sichteinlagen wie Giro- und Sparguthaben (Tagesgeld, Festgeld etc.).
Inahberschuldverschreibungen (ich erinnere an Lehmann Brothers) sind natürlich weiterhin nicht geschützt.

Interessant an dem neuen Gesetz ist auch, dass die Auszahlung der Entschädigung binnen 30 Tage erfolgen soll.
Im Jahr 2011 wird die Grenze dann automatisch von 50.000,00 EUR auf 100.000,00 EUR angehoben.

Der ausführliche Artikel ist hier abrufbar:
http://www.tagesgeldkonto.de/besserer-einlagenschutz.htm




Webmaster  
Webmaster
Beiträge: 676
Registriert am: 03.11.2003


RE: Einlagensicherungsgrenze erhöht.

#2 von Angie , 02.11.2009 11:09

Hallo,

eine erfreuliche Neuigkeit, und eigentlich auch überfällig- mein Geld bei der Bank of Scotland ist bis 57.000 Pfund abgesichert...

Lg
Angie

Angie  
Angie
Beiträge: 5
Registriert am: 18.03.2009

zuletzt bearbeitet 02.11.2009 | Top

RE: Einlagensicherungsgrenze erhöht.

#3 von Webmaster , 25.07.2010 19:17

Vor diesem Hintergrund sollte die nationale Einlagensicherung weiter verfolgt werden: Zur Zeit plant die EU, die deutsche freiwillige Einlagenabsicherung abzuschaffen und durch die neue EU-weite 100.000,00 Euro Grenze zu ersetzen.
http://www.tagesgeldkonto.de/deutsche-ei...ng-vor-fall.htm

Webmaster
www.tagesgeldkonto.de

Webmaster  
Webmaster
Beiträge: 676
Registriert am: 03.11.2003


   

Sicherheit von Tagesgeld
Der Freistellungsauftrag: wichtige Infos